born for adventure - robuste outdoor-werkzeuge:
HANHART PRIMUS
weitere modelle folgen demnächst

Die Rückkehr des legendären fliegerchronographen:
hanhart 417 ES

Limitierte Sonderedition der legendären 417 ES:
hanhart 417 ES Red Lion

Die Pioniere unter den Fliegerchronographen:
HANHART Pioneer
coming soon

Für alle mit Benzin im Blut:
HANHART Racemaster
coming soon

Gütenbach
Deutschland

EINE LANGE TRADITION – SEIT 1882
Hanhart wird gegründet

Die Sonne steht rot am Abendhimmel über dem Nordostschweizer Städtchen Diessenhofen am Rhein, als sich der Uhrmacher Johann Adolf Hanhart hinsetzt, Feder und Papier zur Hand nimmt und eine Annonce aufsetzt. Darin macht er „den ehrsamen Einwohnern von Diessenhofen und Umgebung“ die „ergebene Anzeige“, dass er ein Geschäft käuflich übernommen und dessen Lokal bezogen habe, um hier ein Uhrengeschäft zu eröffnen. Das Gebäude befindet sich an der Hauptstraße 33. Das Inserat erscheint am 1. Juli 1882 im „Anzeiger am Rhein“. Johann A. Hanhart, der am 11. Mai 1856 in Diessenhofen geboren wurde, amtiert im Städtchen auch mehrere Jahre als Vorsitzender der Bürgergemeinde.

Sitzverlegung nach Schwenningen im Schwarzwald

Im Jahr 1902 wird der Betrieb in die „größte Uhrenstadt der Welt“, nach Schwenningen am Neckar verlegt.

Einführung der ersten preisgünstigen Stoppuhr

1924 lanciert der sportbegeisterte Wilhelm Hanhart die weltweit erste bezahlbare mechanische Stoppuhr. Er hatte ein Jahr zuvor an einem Leichtathletik-Sportfest teilgenommen, bei dem die Veranstalter nur mühselig vier Stoppuhren unterschiedlicher Qualität auftreiben konnten. Damals kamen diese Zeitmesser ausschließlich aus der Schweiz und waren – wenn überhaupt – nur zu überhöhten Preisen erhältlich, da praktisch nur Einzelstücke produziert wurden. Wilhelm (Willy) Hanhart regte sich derart darüber auf, dass er sich entschloss, selbst Stoppuhren herzustellen. Zusammen mit einem Uhrmacher entwirft und konstruiert er die erste bezahlbare mechanische Stoppuhr – und drückt damit den Startknopf für die im Stoppuhrensektor bis heute führende Zeitmesser-Firma.

Zwei Jahre nach Einführung der ersten bezahlbaren Stoppuhr, wird die Palette um Taschen- und Armbanduhren erweitert, ausgeführt auf höchstem Niveau uhrmacherischen Handwerks.

Im Zuge der Expansion wird 1934 in Gütenbach im Schwarzwald eine zweite Manufaktur gegründet, die noch heute die Hanhart- Stoppuhren- Kollektion herstellt.

Wiederaufnahme der Produktion

Während des Krieges musste die Uhrenproduktion zu Gunsten von Zeitzündern für Torpedos ruhen. Auch nach Kriegsende konnte Hanhart aufgrund einer von 1945-1948 dauernden Zäsur nicht direkt wieder mit der Produktion beginnen. Ab 1948 wurden wieder Fliegerchronographen gebaut.

Die sogenannte „B-Uhr“ Beobachtungsuhr

Die B-Uhr wurde in den Nachkriegsjahren mit Handaufzug und Kal. 44 hergestellt. Die 3-Zeiger Uhr war als Bundeswehruhr aber auch als Ziviluhr sehr beliebt. Das schlichte Zifferblatt ermöglichte eine leichte Ablesbarkeit und durch die niedrigere Gehäusehöhe war die Uhr sehr angenehm zu tragen.

Erste Teilnahme an der Schweizer Uhrenmesse in Basel

Im Jahr 1952 wird in Schwenningen der Hauptsitz wieder aufgebaut. Im gleichen Jahr nimmt Hanhart erstmals an der Schweizer Uhrenmesse – der heutigen Baselworld – teil.


Der Hanhart-Fliegerchronograph als originalgetreuer Nachbau

Mit der Wiederentdeckung der traditionellen Uhrmacherkunst greift Hanhart in den 90er Jahren auf eine eigene Pionierleistung zurück: Auf der Antikmesse in Furtwangen im Schwarzwald wird im August 1997 der legendäre Hanhart-Fliegerchronograph aus dem Jahr 1939 als Replika vorgestellt, der unter der Ägide des Produktionsleiters Manfred Schwer entwickelt wurde. Mit größter Sorgfalt wurden sämtliche Gehäuse- und Zifferblattdetails des Originals kopiert, vom alten Hanhart-Schriftzug bis hin zum asymmetrischen Drückerversatz. Zudem wurden Verwaltung und Produktion am Standort Gütenbach zusammengelegt.

Sonderserie „Dornier by Hanhart“

Das deutsche Unternehmen lanciert 2004 das Modell „Dornier by Hanhart“. Sein Initiator ist Irén Dornier, der Enkel des berühmten Flugzeugkonstrukteurs Claude Dornier. Er lässt in Gütenbach einen Chronographen konstruieren, der dem legendären Flugboot Do-X gewidmet ist und ihn auf einer Reise der besonderen Art begleitet: Irén Dornier fliegt mit dem Hanhart-Chronographen am Handgelenk in einem historischen Wasserflugzeug einmal um die Erde.

S-Serie

Hanharts streng limitierte S-Serie wurde einem ganz besonderen Jubiläum gewidmet: 50 Jahre Saab 105 beim österreichischen Bundesheer. Die Instrumentenuhren wurden im Design der Borduhren der Kampf- und Aufklärungsflugzeuge Saab 105 gestaltet, womit ein Stück Geschichte der österreichischen Luftstreitkräfte am Handgelenk des Trägers seinen Platz findet. Die S 105 OE und S 105 OE GMT entsprechen dabei der Borduhr der beim österreichischen Bundesheer eingesetzten Saab 105 und die SK 60 GMT orientiert sich an der Borduhr vom schwedischen Modell der Saab 105, die als SK 60 bezeichnet wird.

Eine limitierte Sonderedition für alle mit Benzin im Blut

Die neue limitierte Black Falcon PRIMUS Race Winner wurde in Kooperation mit dem Black Falcon Team, einem jungen deutschen Motorsportunternehmen, das derzeit nationale und internationale Erfolge feiert, ins Leben gerufen. In höchster Qualität und einer einzigartigen Farbkombination hergestellt für Rennfahrer, Adrenalin-Junkies, Autoliebhaber oder den modernen Mann, dessen Leidenschaft die Geschwindigkeit ist. Die Kombination aus sportlichem Design und innovativer Technologie des Black Falcon Chronographen ist einzigartig.

Eintritt von Wilhelm Julius in den Betrieb

Als Hanharts jüngster Sohn Wilhelm Julius in das Unternehmen eintritt, nimmt eine Epoche dynamischer Innovation und Pioneerleistungen ihren Anfang.

Hier erlebt die Unternehmerfamilie in den 1920er Jahren eine erste, höchst innovative Epoche, als der jüngste Hanhart-Sohn Wilhelm Julius, der am 31. Oktober 1902 in Schwenningen zur Welt kam, in den Betrieb einsteigt.

Entwicklung der Doppelzeigerstoppuhr und des Eindrücker Chronographen „Kaliber 40“

1935 folgt die Markteinführung der komplizierten Doppelzeigerstoppuhr. Neue und immer aufwändigere Modelle gehen in Produktion. Erstklassige Präzision in vollendeter Form gehörte schon damals zu den Maximen des Hauses.

Das Jahr 1938 markiert den Beginn einer neuen Epoche in der Geschichte des Unternehmens. Das erste Modell der Hanhart-Chronographen geht in Serie: Der Ein-Drücker „Kaliber 40“, der bald zum Hauptprodukt der Firma werden sollte. In seiner Neuauflage 2003 ist er als Modell „Primus“ ein begehrtes Sammler- und Liebhaberstück geworden.

Bereits 1939 hatte Hanhart seine Absatzzahlen so weit steigern können, dass 200 Mitarbeiter beschäftigt wurden.

Vorstellung des Modells „Tachy Tele“

1939 folgen die legendären Fliegerchronographen „Kaliber 41“ und „TachyTele“ – teilweise mit einem rot lackierten Drücker, um vor unbeabsichtigtem Rückstellen zu bewahren.

 

Hanhart ist Marktführer bei Stoppuhren

1962 wiederholt Hanhart seinen Coup von 1924: Er überrascht den Markt mit seiner neuen Stoppuhr „Amigo“. Das Unternehmen wird Marktführer und größter Produzent Europas für mechanische Stoppuhren.

Und Hanhart legt noch einen Gang zu …und nimmt 1963 in Neukirch eine weitere Produktionsstätte in Betrieb. In Deutschland gibt es praktisch keine Schule und keinen Sportverein, in dem nicht Hanhart-Stoppuhren für die Zeitmessung verwendet werden.

Entwicklung eines Quarzwerks

Dann bricht 1972 das Zeitalter der Quarzuhren an. Hanhart errichtet eine eigene Kunststoff-Spritzerei und entwickelt ein Quarzwerk, das millionenfach vertrieben wird. Zu den Kunden gehören namhafte Unternehmen, die damit eigene Wecker und Uhren ausstatten oder für die Hanhart nach deren Design diese Produkte komplett herstellt. Aus Fernost gelangen die ersten billigen Quarzwerke auf den Markt. Der Preisdruck wird stärker, die Absatzmengen gehen zurück.

Die Gütenbacher parieren die Offensive aus dem Fernen Osten und entwickeln 1981 ein neues preisgünstiges Werk, das Kaliber 3305. Dieses geht 1982 in Produktion. 40 Millionen Stück werden verkauft! 1983 übernimmt Willy Hanharts Schwiegersohn Klaus Eble, der 1966 in das Unternehmen eingetreten war, die Gchäftsführung. Unter seiner Führung wurden die LCD Stoppuhren „Profil“, „Magma“ und „Stopstar“ entwickelt.

Wahre Legenden – Hanhart feiert 130-jähriges Firmenjubiläum

 

Hanhart feiert 2012 das 130jährige Firmenjubiläum. Die schweizerisch-deutsche Uhrenmarke, die noch heute die Stellung als bedeutender Produzent für Zeitmessinstrumente innehat, schaut auf eine ununter­brochene Fertigungstradition sowie eine erfolgreiche und innovative Unterneh­mensgeschichte zurück. Heute fokussiert sie sich stärker denn je auf ihre Kernkompetenz: die Herstellung von funktionalen Instrumentenuhren für den Einsatz zu Luft, zu Land und zu Wasser.

Vorstellung der Modelle „Racemaster“

Als Reminiszenz an die traditionell enge Verbindung zum Motorsport der 1960er und 1970er Jahre lanciert Hanhart drei neue Chronographen in der Kollektion „Pioneer“. Die „Racemaster GT“, die „Racemaster GTM“ und die „Racemaster GTF“ mit ihrem sportlich- technischen Design sind die ersten Uhrenmodelle, deren Gehäuse aus dem 100fach kratzfesteren Gehäusestahl HDSPro® gefertigt sind.

PIONEER One – eine klassische Dreizeigeruhr

PIONEER One – zeitloses Design, das in den vergangenen Jahrzehnten bewundert wurde, ist mit moderner Technik und als Dreizeigeruhr zurückgekehrt. Das Zeigerspiel und das Grunddesign des Zifferblatts basieren auf der ikonischen Hanhart 417 ES Flyback. Durch die Reduktion auf eine Dreizeigeruhr und mit den neuesten Uhrmacherstandards erweckt Hanhart den einzigartigen Charme der frühen 50er Jahre wieder zum Leben.

417 ES – Die Rückkehr einer Legende

Mit der neuen Hanhart 417 ES feiern wir die Rückkehr einer Legende unter den Stopparmbanduhren. Vor über 60 Jahren dient ihre historische Vorlage als erster Flieger-Chronograph der Bundeswehr. Heute verbindet sie das beste Design von damals mit den modernsten Fertigungstechniken unserer Zeit. Das Ergebnis: Ein robuster Chronograph mit spannender Geschichte für Alltag und Abenteuer.