RZE Endeavour - Full Black

499,00 

Uhrwerk:

    • Automatikwerk (mechanischer Selbstaufzug), hergestellt in Japan
    • Werk-Hersteller:
    • Seiko Instruments K.K., Chiba, Japan
    • Werk-Version: NH38A
    • 24 Steine
    • 41 Stunden max. Gangreserve
    • 21.600 Halbschwingungen/h

Gehäuse:

    • Massives Titaniumgehäuse 
    • DLC-beschichtet
    • Taucheruhr: Wasserdicht 20 ATM / 200m
    • Verschraubte Krone
    • Massiver Titangehäuseboden, verschraubt, mit VITON-Dichtung
    • Linksdrehende Titan-Lünette mit 120er Rastung und Leuchtindex auf 12 Uhr
    • Kratzfestes, entspiegeltes Saphirglas, innen entspiegelt
    • Durchmesser: 40,5 mm
    • Höhe: 12,5 mm
    • Länge über Anstöße: 46mm
    • Bandanstoßbreite: 20mm
    • Gewicht: 100 – 110g

Zifferblatt und Zeiger

    • Zifferblatt in Sandstruktur, mit aufgesetzten Indexen
    • Stark leuchtende Indexe und Zeiger
    • Leuchtmittel: Schweizer Super Luminova C3 & BGW9

Armbänder:

    • Massives Titanarmband DLC-Beschichtung
    • 316L-Edelstahlschließe mit DLC-Beschichtung
Familienunternehmen: Cornelius Huber mit seinem Vater und Gründer von Circula, Klaus-Dieter Huber
Circula Taucheruhr aus den 1970ern. Die Verbindung zur neuen "AquaSport" ist klar ersichtlich und perfekt neu interpretiert.
Deutsche Uhrenenzyklopädie 1850-1980

Die Uhrengeschichte der Familie Huber reicht bis in das Jahr 1926 zurück. Damals gründete das Pforzheimer Unternehmen die Schmuck- und Uhrengroßhandlung Huber & Co. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs baute Heinz Huber das Familienunternehmen in der völlig zerstörten Stadt wieder auf.

In der allgemeinen Aufbruchsstimmung der fünfziger Jahre beschloss auch Heinz Huber, etwas Neues zu wagen. Er wollte nicht mehr nur mit Uhren und Schmuck handeln, sondern auch selbst Uhren entwerfen, herstellen und verkaufen. Diesen Plan setzte er dann 1955 in die Tat um und gründete die Uhrenmarke Circula, die er nach der umlaufenden Unruh in mechanischen Uhrwerken benannte.

In den siebziger Jahren setzten sich Quarzwerke immer mehr durch und verdrängten die mechanischen Uhren fast vollständig vom Markt. In dieser so genannten Quarzkrise schloss sich Klaus-Dieter Huber, Sohn von Heinz Huber, mit Partnern zusammen und verlegte die Produktion der Circula-Uhren nach Villers-le-Lac, einem französischen Dorf nahe der Schweizer Grenze.

In den achtziger Jahren stellte die Familie Huber die Uhrenproduktion endgültig ein und konzentrierte sich wieder ganz auf den Uhrengroßhandel. Dies war auch das vorläufige Ende von Circula. Der Uhrengroßhandel Huber & Co. existierte noch mehrere Jahrzehnte weiter. Im Jahr 2017 gaben Inge und Klaus-Dieter Huber es aus Altersgründen auf.

Eine Renaissance für Circula schaffte 2016 Cornelius Huber, Sohn von Inge und Klaus-Dieter Huber. Seine Eltern schenkten ihm seine erste Circula-Uhr aus dem Jahr 1955 zur Hochzeit. Cornelius Huber, der schon immer von Uhren fasziniert war, beschloss an diesem Tag, dass er die Microbrand Circula wiederbeleben möchte und dafür seinen Job als Unternehmensberater aufgeben würde.

Bereits 2017 setzte er seinen Plan in die Tat um und startete mit der modernisierten Neuauflage der Circula-Uhren.