Kategorie: Paulin

Paulin Mara
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DAS SCHOTTISCHE MICROBRAND PAULIN

DESIGN:

Paulin verfolgt einen ambitionierten Designansatz – stets auf der Suche
nach Möglichkeiten, sowohl technisch als auch ästhetisch Neuland zu
betreten.

Die letzten Kollektionen wurden von Kunst- und Architekturströmungen
inspiriert: Die Geo-Kollektion war eine Hommage an Charles Rennie
Mackintosh aus Glasgow und seine dekorativen Schriftzüge, die
Vorläufer des Art-déco-Stils waren. Anschließend hat sich
Paulinwatches der Neo-Kollektion dem Design der Mitte des
Jahrhunderts und der Postmoderne zugewandt. Sowohl Art déco als auch
Postmoderne waren Reaktionen auf den strengen Geschmack früherer
Generationen, und ebenso verspürten die Designer von Paulin das
Bedürfnis, sich vom Minimalismus zu lösen und einen verspielteren
Stil zu verfolgen.

TYPOGRAFIE:
Zahlen sind eines der ersten Dinge, die bei der Entwicklung einer neuen
Paulin-Uhr berücksichtigt werden und sie beeinflussen oft den Rest
des Designs.

Die markanten Neo-Ziffern wurden von dem
einflussreichen niederländischen Designer Wim Crouwel inspiriert,
der eine auf Systemen und Geometrie basierende Typografie schuf. Bei
der Gestaltung der Ziffern spielt die Skalierung eine entscheidende
Rolle, daher wird die Typografie während der gesamten
Prototypenphase kontinuierlich optimiert, um sicherzustellen, dass
sie sich effektiv in das endgültige Design übertragen lässt. So
werden Lesbarkeit und Klarheit gewährleistet, während Charakter und
Designabsicht erhalten bleiben.

Ein wichtiger Teil der
Gestaltung der Zifferblätter ist die Wahl des
Herstellungsverfahrens. Für die Neo-Serie hat sich Paulin für
eloxiertes Aluminium entschieden – ein wesentlich variableres
Verfahren als es gewohnt war –, was bedeutete, dass die Manufaktur
offener für Veränderungen sein musste. „Eloxierte Zifferblätter
können von Charge zu Charge farblich variieren, daher stellen wir
sicher, dass die ausgewählten Druckfarben über den gesamten
Farbbereich hinweg gut lesbar sind.“

Was das Design der
Zifferblätter angeht, war den Paulin-Designern klar, dass sich die
Paulin Neo von den bisherigen Modellen abheben sollte. Die
Kombination aus auffälligen Ziffern, einem reduzierten
Zifferblattlayout und lebhaften Farbkombinationen hat dieses Ziel
erreicht.

GEHÄUSE:
Das Design eines Gehäuses beginnt in der Regel eher mit einer Reihe von
Fragen und Herausforderungen als mit ästhetischen Zielen. Bei der
Neo ging es vor allem darum, die Dicke des Uhrwerks zu kaschieren.
Deshalb wurde sich für ein tiefes Hesalite-Glas entschieden, um das
Profil des Metallgehäuses schlank zu halten. Stattdessen wurde auf
die Lünette verzichtet und dieser Bereich poliert.

Bei den Gehäusen ist es Paulin sehr wichtig, einen Großteil des
Testprozesses intern durchzuführen. Es werde 3D-gedruckte Prototypen
erstellt, mit denen die Marke den Komfort, Passform und sogar die
Montage testen kann. Dadurch minimiert Paulin die Musterfertigung in
der Fabrik, die kostspielig, verschwenderisch und
produktionsverzögernd sein kann.

Dieser Musterungsprozess war
besonders für das Modul-Gehäuse nützlich. Die Designer wussten,
dass die Modul-Reihe kontinuierlich weiterentwickelt und erweitern
werden soll und sie wollten nicht durch die Auswahl an Uhrwerken
eingeschränkt sein. Um dem entgegenzuwirken, hat die Microbrand ein
Gehäuse mit einer modularen Innenkomponente entwickelt, die
angepasst werden kann, um verschiedene Uhrwerke unterzubringen.

ZEIGER:
Maßgeschneiderte Zeiger sind eher selten, wahrscheinlich weil ihre Herstellung
ein kostspieliger und zeitaufwendiger Prozess ist. Das Team von Paulin
war jedoch schon immer der Meinung, dass sich das Design in jedem
Element der Uhr widerspiegeln sollte, und die Zeiger bilden da keine
Ausnahme.

Daher schafft die Marke ein einheitliches Design,
indem Formen und Details aus anderen Teilen der Uhr, wie den Ziffern,
dem Zifferblatt oder dem Gehäuse, aufgegriffen werden. Skelettzeiger
sind hierbei die Favoriten, da sie die Zeiger und das Zifferblatt so
effektiv miteinander verbinden.

ARMBAND:
Paulinwatches bietet eine Reihe von Armbändern an, die perfekt zu den
Uhren passen und jeweils eine andere Ästhetik bieten.

Die Cordovan- und
Wildlederarmbänder werden nach traditioneller Methode hergestellt
und sind rundum vernäht, sodass sie einem eher klassischen – und
eleganteren – Stil entsprechen. Das Design aus Zaumzeugleder ist
minimalistischer und zeitgemäßer, mit nur zwei vertikalen Nähten
in Richtung der Bandanstöße. Einige der Armbänder sind außerdem
mit einer maßgeschneiderten Doppelstegschließe ausgestattet.

Paulin führt auch mehrere Lederalternativen, darunter zwei
Arten von Mesh-Armbändern. Das Milanese-Mesh ist unglaublich
strapazierfähig und passt mit seinem schlanken Design perfekt zu den
Edelstahlgehäusen. Für einen etwas anderen Look und einen etwas
höheren Preis führt die Uhrenmarke Armbänder des deutschen
Stahlbandherstellers Staib, die häufig bei hochwertigen Uhren
verwendet werden.